+ READ präsentiert auf der Digital Humanities Konferenz - Bericht von der DHd 2017

Im Februar 2017 war das READ-Projekt auf der DHd 2017 in Bern, Schweiz. Die jährlich stattfindende deutschsprachige Konferenz der Digital Humanities bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und digitalen Technologien arbeiten. Neben der Präsentation neuer Ansätze und technologischer sowie wissenschaftlicher Entwicklungen wurde der Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt. Keynotes und Folien der Vorträge sind jetzt online verfügbar.

In einem Workshop, organisiert von Tobias Hodel (Staatsarchiv des Kantons Zürich), brachte READ die entwickelten Technologien und Ansätze den Beteiligten näher, vor allem Archivinstitutionen mit umfangreichen Beständen und Projekten, die sich mit digitalen Editionen und Transkriptionen beschäftigen. Neben der Präsentation von Transkribus, unserem Hauptwerkzeug für Transkription und Handschriftenerkennung, wurde die baldige Writer Identification Technologie von Stefan Fiel von der Technische Universität Wien.

Stefan Fiel (Technische Universität Wien) bei der Demonstration der Writer Identification [Bild von Tobias Hodel]
Das READ-Projekt organisierte auch ein Panel, das vier Forschungsinfrastrukturen zusammenbrachte, die sich mit der Produktion von Text aus handschriftlichen Quellen beschäftigen. Neben dem bereits bekannten Textgrid und Transcribo, das niederländische Bestreben MONK stellte seine Arbeit mit Layout-Analyse und Texterkennung vor. Es wurde über Technik, Langlebigkeit und das Ziel der verschiedenen Projekte diskutiert. Die virtuellen Forschungsumgebungen der einzelnen Projekte richten sich an unterschiedliche Gruppen von Wissenschaftlern und Forschern. Für Interessierte, die mehr darüber erfahren möchten, haben wir einen Beitrag zu einer Dhd-Blogbeitrag den Vergleich der unterschiedlichen Prozesse und Fähigkeiten dieser Projekte.

READ und Transkribus wurden nicht nur in seinem Panel und dem Workshop erwähnt, sondern auch in Vorträgen und Präsentationen anderer Projekte, die regelmäßig mit unseren Werkzeugen und Algorithmen arbeiten (siehe z.B. die Folien von Eva Fasshauer). Abschließend stellen wir nicht nur ein Interesse der wissenschaftlichen Gemeinschaft fest, sondern auch ein breiteres Engagement, Zeit in die Nutzung unserer Anwendungen zu investieren.

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